DEUTSCHLAND | Niedersachsen

 
Enterprise Europe Network Niedersachsen - Ihr Partner für Innovation, Technologie und neue Märkte

Dialog mit der EU

Haben Sie schon mal ein Problem mit der EU gehabt oder sich über bestimmte Vorgaben geärgert? Und kommen Ihnen nachfolgende Themen bekannt vor?

  • EU-Richtlinien und -Verordnungen bedeuten belastende Bürokratie für Ihr Unternehmen.
  • Sie haben einen Auslandsauftrag erhalten, aber die Qualifikation Ihrer Mitarbeiter wird nicht anerkannt.
  • Der Umgang mit der Umsatzsteuer beim Auslandsgeschäft bereitet Schwierigkeiten.
  • EU-Förderprogramme sind für Ihr Unternehmen schwer zu nutzen.

Große Unternehmen haben häufig eigene Repräsentanten in Brüssel oder lassen ihre Interessen von Lobbyisten vertreten. Aber auch kleine und mittlere Unternehmen haben Einflussmöglichkeiten auf Entscheidungen in der EU. Ihr direkter Draht zur EU-Kommission heißt Enterprise Europe Network - nutzen Sie diesen für Kritik und Verbesserungsvorschläge.

Das Enterprise Europe Network sammelt die Rückmeldungen von Unternehmen zu aktuellen Problemen und Hindernissen im EU-Binnenmarkt und gibt diese anonymisiert an die Europäische Kommission weiter. Diese wertet die Probleme aus und lässt die Erfahrungen in zukünftige Gesetzgebungsprozesse einfließen.
Helfen Sie uns, die bestmögliche europäische Politik für Unternehmen zu gestalten.

Die Europäische Kommission bietet Ihnen auch die Möglichkeit, zu Auswirkungen geplanter Gesetzesvorhaben online Stellung zu nehmen. Machen Sie mit und beteiligen Sie sich an einer der folgenden Befragungen. Eine Liste aller aktuellen Konsultationen finden Sie unter: https://ec.europa.eu/info/consultations_de.

 

Kontakt:
Florian Lange
E-mail: florian.lange@nbank.de
Telefon 0511 - 300 31 374 

 

Umfrage zum Aktionsplan zur Entwicklung der ökologischen/biologischen Produktion

Einführung

Mit dieser öffentlichen Konsultation soll die Meinung der Interessenträger und der Öffentlichkeit zu den Herausforderungen und Chancen eingeholt werden, die eine Steigerung der Produktion und des Verbrauchs von ökologischen/biologischen Lebensmitteln mit sich bringen. Ihre Antworten werden in eine Mitteilung der Europäischen Kommission einfließen, die Anfang 2021 veröffentlicht werden soll. Diese Mitteilung wird die Grundlage für konkrete Maßnahmen im Einklang mit den Zielen der Europäischen Kommission schaffen, wonach bis 2030 mindestens 25% der landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch/biologisch bewirtschaftet und die ökologische/biologische Aquakultur erheblich ausgeweitet werden soll. Diese Ziele sollen letztlich dazu beitragen, die Nachhaltigkeit des Lebensmittelsystems zu verbessern und dem Verlust an Biodiversität entgegenzuwirken.

(wird nicht veröffentlicht)
Die Kommission beabsichtigt, die Antworten auf diese öffentliche Konsultation zu veröffentlichen. Sie können entscheiden, ob Ihre persönlichen Daten öffentlich zugänglich gemacht werden oder anonym bleiben sollen. Details zu den EU-Regelungen: https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/specific-privacy-statement

I. Allgemein - Stand der ökologischen/biologischen Produktion heute

Gegenwärtig werden in der EU rund 8% der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch/biologisch bewirtschaftet, und rund 5% der Aquakulturerzeugung stammen aus ökologischer/biologischer Produktion. Dies ist zwar ein erheblicher Anstieg gegenüber früheren Werten, aber es besteht noch ein erhebliches Steigerungspotenzial. In diesem Abschnitt soll festgestellt werden, wo die größten Engpässe für die Produktion und den Verbrauch von ökologischen/biologischen Lebensmitteln liegen.

1. In welchem Umfang bilden die nachstehenden Faktoren gegenwärtig Hindernisse für die Steigerung der Produktion und des Verbrauchs von ökologischen/biologischen Lebensmitteln in der EU?

2. Die COVID-19-Krise hatte viele weitreichende Folgen für verschiedene Sektoren, einschließlich des Lebensmittelsystems sowie der Produktion und des Verbrauchs von ökologischen/biologischen Lebensmitteln. Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?

II. Ökologische/biologische Produkte für alle — Förderung der Nachfrage und des Verbrauchervertrauens

Der Pro-Kopf-Verbrauch von ökologischen/biologischen Produkten ist je nach EU-Mitgliedstaat sehr unterschiedlich. In diesem Abschnitt geht es darum, mit welchen konkreten Maßnahmen sich der Verbrauch von ökologischen/biologischen Produkten fördern lässt und das Vertrauen der Verbraucher, dass die von ihnen gekauften Produkte tatsächlich diesen Standards entsprechen, gestärkt werden kann.

3. Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?

4. Die Nachfrage nach ökologischen/biologischen Produkten ist auch abhängig vom Vertrauen der Verbraucher darin, dass diese Produkte nach ökologischen/biologischen Standards produziert werden. Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?

III. Förderung der ökologischen/biologischen Produktion

Der Anteil der ökologisch/biologisch bewirtschafteten landwirtschaftlichen Fläche ist je nach EU-Mitgliedstaat sehr unterschiedlich und reicht von 2% in Rumänien bis 24% in Österreich. Ein Grund für diese Unterschiede könnte darin liegen, dass die Lieferkette nicht dafür eingerichtet ist, die Produzenten am Mehrwert durch die ökologische/biologische Produktion teilhaben zu lassen. In diesem Abschnitt soll untersucht werden, mit welchen Maßnahmen i) die Umstellung auf die ökologische/biologische Landwirtschaft gefördert und ii) die Wertschöpfungskette für Marktteilnehmer im Bereich ökologische /biologische Produktion gestärkt werden kann.

5. Inwieweit sind die nachstehenden Maßnahmen für die Förderung der ökologischen/biologischen Produktion erforderlich?

6. Für die ökologische/biologische Tierhaltung gelten strengere Regeln als für die konventionelle Tierhaltung. Dies gilt auch für die ökologische/biologische Aquakultur. Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?

IV: Vorteile für die Gesellschaft — Beitrag zum Klima- und Umweltschutz

Ein Ziel der ökologischen/biologischen Landwirtschaft besteht darin, die landwirtschaftliche Produktion mit dem Umwelt- und Klimaschutz zu verknüpfen. Sie hat zum Ziel, die Biodiversität, die Fruchtbarkeit der Böden und die aquatischen Ökosysteme zu erhalten und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Produzenten ein angemessenes Einkommen erwirtschaften können. In diesem Abschnitt geht es um konkrete Vorschläge, wie die ökologische/biologische Landwirtschaft als Vorbild dienen kann für i) nachhaltigere Verfahren in der Landwirtschaft und Aquakultur, ii) den stärkeren Einsatz von erneuerbaren Ressourcen und iii) die tiergerechtere Haltung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der europäischen Lebensmittelproduktion.

7. Was sind die größten Umweltvorteile der ökologischen/biologischen Produktion?

8. Welche Maßnahmen sollten getroffen werden, um die Vorteile der ökologischen /biologischen Landwirtschaft für den Umwelt- und Klimaschutz weiter zu steigern?

V: Schlussfolgerungen — Rolle der EU und weitere Entwicklung

Die EU fördert aktiv die ökologische/biologische Produktion als eine Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik und unterstützt auch den Ausbau der ökologischen/biologischen Aquakultur. Die lokalen Produzenten sowie die nationalen Behörden und Erzeugerorganisationen spielen jedoch ebenfalls eine wichtige Rolle. In diesem Abschnitt möchten wir wissen, ob die EU ihre Maßnahmen zugunsten der ökologischen/biologischen Produkte und deren Verbrauch verstärken soll oder ob diese Maßnahmen der nationalen /lokalen Ebene übertragen werden sollten. Die letzte Frage gibt Ihnen die Möglichkeit, die im Fragebogen genannten Vorschläge zur Förderung der Produktion und des Verbrauchs ökologischer/biologischer Lebensmittel durch Ihre eigenen Vorschläge zu ergänzen.

9. Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?

10. Gibt es spezielle weitere Maßnahmen, die Sie vorschlagen möchten?